Abgebrochen: Emilia Friedlund – Eine Geschichte der Wölfe

Abgebrochen: Emilia Friedlund – Eine Geschichte der Wölfe

Klappentext:

In den dunklen Wäldern von Minnesota wächst Linda in den kläglichen Überresten einer Kommune auf. Ihre Eltern sind über das Scheitern ihrer Hippie-Ideale zu Eigenbrötlern geworden, in der High-School kommt sie sich vor wie eine Außerirdische. In ihrer Isolation fühlt sich Linda wie magisch hingezogen zu ihrer Klassenkameradin Lily und zu ihrem Geschichtslehrer, Mr Grierson. Es ist ein Schock, als der wegen des Besitzes von Kinderpornographie verhaftet wird und dann auch noch Lily von der Schule verschwindet. Linda hat niemand, mit dem sie über all das reden könnte. Da zieht eine Familie neu an den See. Alles bei ihnen scheint Linda gut und schön. Sie wird die Babysitterin des kleinen Paul und sehnt sich danach zu dieser heilen Familie zu gehören. Doch als Paul schwer krank wird, bleiben seine Eltern seltsam inaktiv. Soll Linda trotzdem einen Arzt rufen und damit das gute Verhältnis zu ihren “neuen Freunden” riskieren? Eine vielleicht unmögliche Entscheidung für eine Vierzehnjährige, die ihr ganzes weiteres Leben beeinflussen wird….

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Meinung:

Schaue ich mir den Klappentext an, fühle ich mich einfach angesprochen von der Geschichte. Leider hat der Text es nicht geschafft, mich anzusprechen und auch bei knapp der Hälfte des Buches, weiß ich nicht, wohin die Geschichte mich führen will. Zeitsprünge in die Gegenwart und zurück ins Geschehen der 14-jährigen Linda verwirren mich immer wieder und auch die Charaktere bleiben distanziert und seltsam fern. Empathie konnte ich bisher keine zu ihnen aufbauen und auch die Spannung habe ich bisher vergeblich gesucht. Alles in allem hat mir das Buch bisher nur eines gebracht – Langeweile. Deshalb ist nun an dieser Stelle leider Schluss mit Eine Geschichte der Wölfe und mir. Wir zwei scheinen leider nicht zusammenzupassen. Vielleicht klappt es bei einem anderen Leser besser.

 

Werbedaten

Preis
Gebunden: 22,00 Euro

Verlag: Berlin Verlag
ISBN: 978-3-8270-1367-5
Seitenzahl: 384
Übersetzer: Stephan Johann Kleiner

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

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