Corvus, Robert: Das Imago-Projekt

Rezension Robert Corvus – Das Imago-Projekt

Klappentext:

Für die letzten freien Menschen, die in einem Schwarm aus 28 Großraumschiffen durch die Galaxis ziehen, ist die zerstörte Erde nur noch eine ferne Erinnerung. Verfolgt von gnadenlosen Feinden stoßen sie auf eine Intelligenz, die fremder nicht sein könnte: Eine gigantische Sphäre umhüllt einen Stern. Wer immer dort lebt – er beweist schon beim Erstkontakt, dass er der Menschheit weit überlegen ist. Aber die Kommunikation mit der Sphäre gestaltet sich schwierig und Hinweise auf ein sogenanntes Imago-Projekt deuten auf eine verstörende Wahrheit hin. Das Militär rüstet zum Kampf gegen die Sphäre, doch Kara Jeskon glaubt fest an ihren Traum, dass es jenseits der Konflikte auch die Chance auf Frieden gibt. Kann sie den Kontakt zur geheimnisvollen Sphäre nutzen, um der Menschheit eine Zukunft zu eröffnen, die sie mit sich selbst und dem Universum versöhnt?

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Meinung:

Als Kind mit Star Wars aufgewachsen, übt Science Fiction eine seltsame Faszination auf mich auf. Menschen, die im Weltraum leben, fremde Kulturen, Lebewesen und Planeten entdecken. Doch die Sache mit der Science Fiction ist auch ein zweischneidiges Schwert für mich, bringt sie oft auch viele technische und physikalische Eigenschaften mit sich, die leider nicht immer meines sind.

Auch Robert Corvus neuer Roman Das Imago-Projekt kommt leider nicht ohne diese technischen Dinge aus, mit denen ich mich immer so schwer tue und die ja leider ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte sind, möchte man die Antriebe, Entwicklungen und Eigenarten der einzelnen Raumschiffe hier verstehen.

Dem Inhalt des Klappentextes ist eigentlich nicht mehr viel hinzuzufügen. Man lernt im Buch verschiedene Personen kennen, die auf jeweils unterschiedlich ausgerichteten Schiffen in dem Schwarm leben und jeweils unterschiedliche Werte in ihrem Leben haben. So ist das Leben auf dem Schiff von Kara Jeskon eher technisch geprägt mit wenig Schwerkraft, bei einem anderen Schiff ist dieses ein großer Organismus, der den Bewohnern zwar Schwerkraft, aber Mutationen beschert. Die Entdeckung der Sphäre führt zu einer verstärken Zusammenarbeit zwischen den Großschiffen und nicht nur das Rätsel um die Sphäre beschäftigt die Menschen dort, ebenso ein Mord ist hier Thema.

Ich habe ein wenig gebraucht, um in dieses Buch einzusteigen. Nicht nur die vielen verschiedenen technischen Dinge haben mir einiges abverlangt, auch die Vielzahl der unterschiedlichen Figuren und Schiffe hat ein wenig Eingewöhnungszeit bedurft. Und auch die verschiedenen Erzählstränge sorgten über längere Zeit für einige Verwirrung und erschwerten mir den Zugang zum Buch. Nach und nach stieg ich dann aber ein wenig in die Geschichte ein, versuchte mich durch die Technik zu kämpfen und war gespannt auf das Geheimnis der Sphäre, welches sich dem Leser nach und nach offenbart.

 

Fazit:

Das Imago-Projekt ist ein gut erzähltes Science-Fiction Werk, dass bestimmt Vielleser dieses Genres gefallen wird. Mir selber hat sich die Geschichte aber lange Zeit nicht ganz erschlossen, habe ich mich doch mit den vielen Figuren und den technischen Details sehr schwer getan.

Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

 

Werbedaten

Preis
Klappenbroschur: 16,00 Euro

Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-70482-3
Seitenzahl: 496

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

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