de Clermont-Tonnerre, Adélaïde: Der Letzte von uns

Rezension Adélaïde de Clermont-Tonnerre – Der Letzte von uns

Klappentext:

Während der Bombennächte in Dresden bringt die schwer verwundete Luisa ihren Sohn zur Welt. Kurz darauf stirbt sie. Ihr letzter Wunsch ist es, ihn in Sicherheit zu wissen, denn sie ahnt: Er ist der Letzte von ihnen.
Manhattan, fünfundzwanzig Jahre später. Wern ist jung, ambitioniert und unsterblich in Rebecca verliebt, enfant terrible und Tochter einer reichen New Yorker Familie. Die beiden verbindet eine außergewöhnliche Liebe: leidenschaftlich, inspirierend und bedingungslos, so zumindest scheint es. Doch plötzlich bricht Rebecca ohne weitere Erklärungen den Kontakt zu ihm ab. Und Wern muss sich einer schmerzhaften Wahrheit stellen.

Meinung:

Lange habe ich es vor mir her geschoben, eine Besprechung zu Der Letzte von uns zu schreiben, denn so wirklich fallen mir nicht die passenden Worte dazu ein.

Im Roman begegnen wir dem jungen Wern, der in New York im Jahre 1969 auf Rebecca trifft und sich unsterblich in sie verliebt. Doch als er die Familie kennen lernt und seinen Namen offenbart, bricht Rebecca den Kontakt ohne eine Erklärung ab. Zeitgleich wird die Geschichte der schwer verwundeten Luisa in Dresden des Jahres 1945 erzählt, die in den Kriegswirren ihr Kind zur Welt bringt.

Man ahnt also schon, um wen es sich bei Wern handelt und es geht in dem Buch um die Frage, wie sich seine Geschichte entwickelt hat und was es mit seinem Namen auf sich hat, dass er solche Reaktionen auslöst.

Leider ist Wern ein alles andere als sympathischer Charakter und seine aus der Ich-Perspektive erzählten Erlebnisse erzeugten bei mir den Eindruck, dass es sich bei ihm eher um eine Frau als einen Mann handelt. Ich kann nicht genau sagen, warum, aber der Eindruck blieb über die ganze Geschichte bestehen und lies sich einfach nicht ablegen.

Auch ist die Story selber sehr vorhersehbar und vermochte mich kaum zu überraschen. Die Seiten flogen eher belanglos an mir vorbei und wirkliche Spannung packte mich kaum. Sprachlich konnte das Buch mich leider auch nicht überzeugen, denn ich empfand die Erzählweise als sehr simpel, was auch ein wenig auf die fehlende Sympathie mit den Figuren zurückzuführen ist.

Letztendlich war ich froh, als das Buch zu Ende war und ich es auf Seite legen konnte. Vielleicht habe ich mir hier mehr versprochen oder habe andere Erwartungen in den Roman gehabt, denn wirklich angesprochen hat er mich leider nicht.

 

Fazit:

Der Letzte von uns war leider nicht ganz mein Fall. Die Geschichte war mir zu vorhersehbar, der Erzählstil nicht meins und mit den Charakteren im Roman konnte ich wenig anfangen. Für meinen Geschmack war das Buch leider nichts, deshalb empfehle ich denjenigen, die Interesse an dem Buch haben, einen Blick in die Leseprobe zu werfen. Vielleicht war ich einfach die falsche Zielgruppe dafür.

Von mir gibt es 2 von 5 Punkten.

 

Werbedaten

Preis
Klappenbroschur: 18,00 Euro

Verlag: Rütten & Loening
ISBN: 978-3-352-00908-2
Seitenzahl: 464
Übersetzer: Amelie Thoma

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

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