Haig, Matt: Das Mädchen, das Weihnachten rettete

Rezension Matt Haig – Das Mädchen, das Weihnachten rettete

 

Klappentext:

Die achtjährige Waise Amelia fristet ein kärgliches Dasein als Kaminkehrermädchen und hofft inständig auf Rettung durch den Weihnachtsmann. Der hat jedoch alle Hände voll zu tun: Aufruhr im Wichtelreich, Rentiere, die vom Himmel fallen, der Weihnachtszauber, der schwächer wird – wenn das so weitergeht, droht Weihnachten auszufallen. Aber Amelia ist kein gewöhnliches Mädchen: Nur mit ihrer Hilfe kann der Weihnachtszauber gerettet werden!

Meinung:

Ein Junge namens Weihnacht avancierte doch letztes Jahr zum Lieblingsbuch meines ältesten Sohns. Noch bis in den Sommer hinein haben wir die Geschichte immer wieder gelesen. Nun geht Nikolas Geschichte weiter.

Diesmal steckt Nikolas mitten in den Vorbereitungen zum zweiten Weihnachtsfest, in dem er die Kinder bescheren möchte, als das Wichteldorf angegriffen wird und das totale Chaos ausbricht. Währenddessen sitzt die kleine Amelia in London bei ihrer todkranken Mutter und hofft und wünscht sich nichts sehnlicher, als das ihre Mutter wieder gesund wird. Denn Amelia ist nicht irgendein Kind, sondern das, dessen Hoffnung am Größten war letztes Jahr und es dem Weihnachtsmann so ermöglichte, die allererste Bescherung durchzuführen. Doch nun steht sein Großer Plan auf der Kippe. Ob es ihnen gelingen wird, Weihnachten zu retten?

Man kann Das Mädchen, das Weihnachten rettete auch lesen, wenn man den Vorgänger nicht kennt. Allerdings verpasst man dann einiges an Charme und Hintergründen, die auch im zweiten Teil wieder Bezug finden. Deshalb gilt meine Empfehlung an dieser Stelle schon mal, schleunigst Teil 1 zu lesen, sollte das noch nicht geschehen sein.

Denn auch diesmal wieder sprüht die Geschichte nur so vor Originalität und Charme, hat verdammt traurige Momente aber auch ganz ganz viele voller Hoffnung. Die liebevollen Zeichnungen, gepaart mit dem oft witzig, spritzigen Erzählstil setzen die Geschichte um den Weihnachtsmann und all die Weihnachtsmythen gekonnt in Szene und treiben die Geschichte voran. Die etwas über 300 Seiten lesen sich weg wie nichts und die wunderbar ausgearbeiteten Figuren machen richtig viel Freude.

 

Fazit:

Auch Das Mädchen, das Weihnachten rettete hat das Zeug zum Klassiker. Matt Haig verknüpft geschickt die Mythen und Figuren rund um Weihnachten und den Weihnachtsmann zu einer witzigen, aber auch nachdenklich stimmenden Geschichte, die so zauberhaft erzählt ist, dass man sie auch ruhig das ganze Jahr über lesen kann, um sich den Zauber der Weihnacht nach Hause zu holen.

Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

Preis

Gebunden: 17,00

 

Verlag: DTV
ISBN: 978-3-423-28128-7
Seitenzahl: 336
Übersetzer: Sophie Zeitz

Vielen Dank an den DTV Verlag für das Rezensionsexemplar.

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