Williams, Beatriz: Träume wie Sand am Meer

*WERBUNG* Rezension Beatriz Williams – Träume wie Sand am Meer

Klappentext:

Cape Cod, Sommer 1966. Christina, genannt Tiny, hatte einmal große Träume: Sie wollte Tänzerin werden, und sie wollte sich verlieben. Nun ist sie verheiratet mit einem der begehrtesten Männer des Landes, ihr Leben scheint perfekt – doch warum verspürt Tiny dann den unbändigen Drang, dem schicken Sommerhaus ihrer angeheirateten Familie den Rücken zu kehren und aus allem auszubrechen? Als ihre unberechenbare Schwester Pepper in ihr Leben platzt, im Schlepptau den Mann, dem Tiny einst ihr Herz schenkte, und sie dann auch noch Erpresserbriefe mit kompromittierenden Fotos erhält, begreift Tiny nach und nach, dass ihr makelloses Leben unerwartete Gefahren birgt und sie all ihren Mut aufbringen muss, um ihr Glück endlich selbst in die Hand zu nehmen.

 

Meinung:

Im Jahre 1966 trifft sich im Sommer die Familie Cape Cod. Dort organisiert Tiny als Gastgeberin alles, wird diese Aufgabe doch von ihr erwartet. Ein grundsolides Leben scheint vor Tiny zu liegen, doch Ereignisse aus der Vergangenheit lassen sie nicht los und holen sie wieder ein, als ihre Schwester Pepper in dem Feriendomizil auftaucht und der Cousin ihres Mannes aus dem Krieg zurückkehrt.

Beatriz Williams hat ein Händchen dafür, vergangene Jahrzehnte aufleben zu lassen. Und so fiel es mir nicht schwer, mich in den USA der 1960er Jahre wiederzufinden und einzutauchen. Nach einem behutsamen Einstieg zieht die Geschichte nach und nach mehr. Kapitelweise wechselt die Perspektive zwischen Tiny im Jahre 1966 und Caspian im Jahre 1964, beleuchten Stück für Stück die Ereignisse aus der Vergangenheit und ergänzen so das Bild der gegenwärtigen Handlung. So setzt sich die Geschichte wie ein Puzzle zusammen und kann die Spannung bis zur letzten Seite halten.

Auch die Figuren, die Beatriz Williams hier präsentiert, sind interessant und spannend umgesetzt. Gerade durch ihre Fehler und weniger perfekten Momente wirken sie sehr authentisch und es fiel mir nicht schwer mich in diese hineinzuversetzen.

Der Erzählstil ist kurzweilig, bringt Sommerflair mit sich und sorgt für schöne Lesestunden, die einen die Zeit vergessen lassen.

 

Fazit:

Träume wie Sand und Meer beinhaltet eine berührende, gefühlvolle und spannende Geschichte, die die 1960er Jahre lebendig werden lässt und viel Sommerflair versprüht.

Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

 

Werbedaten

Preis
Taschenbuch: 9,99 Euro

Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7341-0540-1
Seitenzahl: 416
Übersetzer: Anja Hackländer

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar im Rahmen der Hello Sunshine Aktion.

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